Schleudertrauma

Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma kann sehr starke Reaktionen nach sich ziehen. Dabei reagieren Menschen unterschiedlich auf die Intensität. Es können Spinalnerven aber auch Teile des Gehirns und des Rückenmarks sowie des vegetativen Nervensystems in Mitleidenschaft gezogen werden. Sobald Teile des Nervensystems mit betroffen sind, sind die Folgen oft nicht abzusehen. Ein akutes Schleudertrauma wird in den ersten zwei Wochen osteopathisch nicht behandelt. Es soll erst einmal zu einer Heilung der gereizten Strukturen kommen. Die Frage nach einer Halskrause ergibt sich aus der Schwere der Verletzung. Je weniger sie getragen werden muss, desto besser. Je mehr die natürlichen Bewegungsabläufe bestehen bleiben, umso weniger geht der Körper in Schonhaltungen hinein. Durch einen Auffahrunfall kann es in der Folge auch zu unbeweglichen Nieren kommen. Der Aufprall eines von hinten kommenden Fahrzeuges, kann einen Schlag in die Lendenwirbelsäule und damit in die Nierenregion bedeuten. Ein Osteopath muss also wieder einmal viele unterschiedliche Aspekte bei einer Behandlung miteinbeziehen.