Achillessehnenbeschwerden
Die klassischen Behandlungen mit sogenannten Querfriktionen (spezielle Tiefenmassagen) reichen häufig nicht aus.
Es finden sich bei Achillessehnenbeschwerden häufig unbewegliche Rippen, die auf Nervenbahnen Einfluss nehmen können und so die empfindliche Durchblutung und somit die Selbstheilungskräfte der Achillessehne beeinträchtigen.
Auch ein Beckenschiefstand (siehe Beckenschiefstand), Supinationstrauma (siehe Supinationstrauma / umgeknickter Fuß) usw. können Einflüsse auf die Achillessehne haben. So kann ein nach vorne verdrehtes Becken einen zusätzlichen Zug auf die Achillessehne verursachen.
Ein Osteopath wird die unterschiedlichen Ursachen für diese Fehlstellung untersuchen und versuchen zu beseitigen.
Ein im unteren Sprunggelenk blockierter Fuß verlangt von der Achillessehne erhöhte mechanische Kräfte und somit höhere Belastungskräfte. Hierfür können manchmal alte Supinationstraumata (siehe Supinationstrauma / umgeknickter Fuß) des Fußes ursächlich sein.
Ein Osteopath muss sich also wie ein Detektiv auf die Suche nach den unterschiedlichen Ursachen einer Mehrbelastung der Achillessehne machen.